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„Ohne Frau Scheffler und die Brücke wüsste ich nicht, wie ich das alles schaffen soll" |
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Traunreut (mix). Die Traunreuter Brücke steht hilfebedürftigen Familien zur Seite und unterstützt sie, wo es nur geht. Drei Frauen aus Traunreut berichten stellvertretend für viele andere von ihren Problemen. „Ohne Frau Scheffler und die Brücke wüsste ich nicht, wie ich das alles schaffen soll", erklärt eine Mutter im Rahmen der Weihnachtsfeier. „Manchmal hab ich wirklich keine Lust mehr und frage mich, wofür ich überhaupt noch auf der Welt bin." Die Mutter von zwei Kindern ist zwar nicht allein, sie hat einen Mann. Der ist allerdings arbeitslos und findet aufgrund einer fehlenden Berufsausbildung auch nur sehr schwer Arbeit. Sie selber hat eine Teilzeitarbeit, das Geld reicht aber dennoch hinten und vorne nicht. Zu allem Unglück verlor sie vor Kurzem auch noch ihren Geldbeutel, in dem das ganze Kindergeld steckte. Den leer geräumten Geldbeutel fand sie kurze Zeit später wieder im Flur ihres Hauses. Die Zuwendung durch die Brücke jetzt zum Weihnachtsfest kommt für sie gerade rechtzeitig. Ihr Leid klagt auch eine andere Mutter mit zwei Kindern im Alter von drei und neun Jahren. Sie ist alleinerziehend und muss mit 400 Euro im Monat auskommen. Wenn man bedenkt, was Schulsachen, Kleidung und alles andere für zwei Kinder kosten, ist das reichlich knapp. Nun stellt die Agentur für Arbeit auch noch eine Forderung auf Rückzahlung erhaltener Leistungen in Höhe von mehreren hundert Euro an sie. Die Mutter versteht nicht, wie sich diese „ungerechtfertigt erhaltenen Bezüge" zusammensetzen und erhielt auch bisher keine zufriedenstellende Auskunft darüber. „Diese Berechnungen können gar nicht stimmen", stellte sie fest und ist es müde, ständig um alles kämpfen zu müssen und sich vor dem Amt bei den regelmäßigen Kontrollen ihrer Verhältnisse quasi „bis aufs Unterhemd" ausziehen zu müssen. Allein mit ihrem vierjährigen Sohn ist eine junge Traunreuterin, die in diesem Jahr umziehen musste. In ihrer alten Wohnung gab es Schimmel und der Sohn hatte schon mit Bronchitis zu kämpfen. Der Umzug wurde der Hartz-IV-Empfängerin jedoch nicht genehmigt, weshalb sie auf eigene Kosten eine andere Wohnung suchen und beziehen musste. Arbeit hatte die junge Frau bis vor wenigen Monaten. „Aber ein Job in der Gastronomie ist mit einem kleinen Kind von der Arbeitszeit her einfach nicht zu vereinbaren", berichtet sie. Da ihr Sohn den ganzen Tag in den Kindergarten geht, könnte sie schon arbeiten, hat aber bisher noch keine neue Stelle gefunden: „Wenn die Arbeitgeber auf der Bewerbung lesen, dass man alleinerziehend mit Kind ist, hat man schon verloren." Die Agentur hat ihr zu allem Übel den bisherigen Lohn noch weiter angerechnet, obwohl sie schon lange arbeitslos war. Auf die Nachzahlung der ihr zustehenden Beträge musste sie mehre Monate warten. Die Söhne und Töchter dieser Frauen haben wie alle anderen Kinder auch Weihnachtswünsche, eine Barbie-Puppe, Playmobil-Spielzeug, eine X-Box und anderes mehr. Viele dieser Wünsche werden nicht in Erfüllung gehen, die Eltern können sich die Sachen einfach nicht leisten. Mit der Zuwendung von Traunreuter Brücke und Rotary Club können aber zumindest ein paar der sehnlichsten Wünsche erfüllt werden, so dass auch diese Kinder am Heilig Abend ihre Päckchen unter dem Christbaum öffnen dürfen. Und einen kleinen Vorgeschmack gab es schon bei der Weihnachtsfeier am Dienstag, wo beispielsweise ein Bub bei der Tombola eine einfache, kleine Holzeisenbahn bekam und diesen kostbaren Schatz den Rest des Nachmittages nicht mehr los ließ.
Wer helfen will, die Traunreuter Brücke hat immer mittwochs von 13 bis 17 Uhr Sprechstunde im katholischen Pfarrheim Traunreut. Für Rückfragen ist auch das Pfarramt unter Telefon 08669/2270 zu erreichen. Spenden
kann man jederzeit auf das Konto der Traunreuter Brücke unter
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Weihnachtswunsch eines Mädchens aus dem Stadtgebiet: "Ich wünsch mir Strom" Wie die Traunreuter Brücke einer allein erziehenden Mutter aus Traunreut helfen konnte |
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Traunreut (mix). Unter den Kindern, die bei der Weihnachtsfeier der Traunreuter Brücke beschenkt wurden, waren auch die beiden Töchter einer allein erziehenden Mutter, der die Brücke erst kürzlich wertvolle Hilfe zukommen ließ. Aufmerksam wurde Vera Scheffler auf die kleine Familie durch einen Anruf aus der Grundschule. Dort hatte die Lehrerin ihre Schüler gefragt, was sie sich denn zu Weihnachten wünschen würden. Ein Mädchen antwortete darauf: „Ich wünsch mir Strom.“ Durch diesen sonderbaren Wunsch wurde erst deutlich, in welcher Notlage die Familie sich befand. Da die Mutter seit vier Monaten die Miete nicht mehr bezahlen konnte, hatte der Vermieter kurzerhand den Strom gesperrt. Ganze zwei Monate musste die Mutter mit ihren zwei Töchtern ohne Strom in der Wohnung sitzen, hatte kein Licht, konnte kein warmes Essen kochen. Die Mutter war arbeitslos geworden und psychisch krank, ihre fehlte einfach die Kraft dazu, sich von selber aus dieser misslichen Lage zu befreien oder auch nur um Hilfe zu bitten. Vera Scheffler von der Brücke nahm sich kurzerhand der Dinge an, streckte die fälligen Stromgebühren vor und wollte mit dem Vermieter verhandeln. Dieser zeigte jedoch keinerlei Verständnis und wollte die Frau mit ihren Töchtern nur aus der Wohnung raus haben. Glücklicherweise fand Vera Scheffler schnell eine neue Wohnung für die drei und erhielt von der Diakonie aus einem Möbellager in Traunstein ein paar notwendige Möbelstücke. Warme Kleidung, die in der Familie auch nicht vorhanden war, konnte sie aus ihrem Fundus ausgeben und die Schule der jüngeren Tochter spendete einen Teil der Einnahmen vom Weihnachtsmarkt am vierten Adventsonntag für die Familie. Somit ist für den Moment die größte Not gelindert, die Mutter kann inzwischen wieder lachen und die Mädchen strahlten bei der Weihnachtsfeier übers ganze Gesicht, als sie ihre Geschenke in der Hand hielten. Die drei können nun in ihrer neuen Wohnung ein friedliches Weihnachtsfest verbringen. Dies ist nur ein Einzelfall, bei dem die Traunreuter Brücke unter dem Dach der katholischen Kirche helfen konnte. Viele ähnliche Fälle kommen Vera Scheffler und ihren Mitstreitern das ganze Jahr über unter und sie versuchen immer, zu helfen, wo es nur geht. Dabei ist die Brücke auf Spenden angewiesen, die sie dann sehr sparsam und gezielt für die schlimmsten Notfälle weiter gibt. Wer betroffenen Familien helfen und deren Not ein wenig lindern will, kann sich jederzeit an die Brücke wenden, die für jede noch so geringe Spende dankbar ist. Wer helfen will, die Traunreuter Brücke hat immer mittwochs von 13 bis 17 Uhr Sprechstunde im katholischen Pfarrheim Traunreut. Für Rückfragen ist auch das Pfarramt unter Telefon 08669/2270 zu erreichen. Spenden
kann man jederzeit auf das Konto der Traunreuter Brücke unter |
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